15.000 Menschen bundesweit arbeiten für die Flugsicherheit. Seit Monaten fordern sie die Einhaltung der gesetzlich verankerten Mindeststandards, Existenzsicherung durch die Erhöhung ihrer Löhne und geregelte Arbeitszeiten.
7,00 EUR Mindestlohn sind im Sicherheitsgewerbe seit 1. März 2012 fest. Entgegen aller Warnungen aus der Politik gibt es keinen Beschäftigungsrückgang, im Gegenteil.
Nach monatelangen Tarifauseinandersetzungen und mehreren Streikaktionen am Hamburger Flughafen gibt es seit dem Abend des 15.04.2013 ein Schlichtungsergebnis für die ca. 600 Luftsicherheitsassistentinnen und Luftsicherheitsassistenten. „Mit diesen Abschlüssen in NRW und Hamburg legt ver.di das Fundament für einen bundesweiten Tarifvertrag in der Luftsicherheitsbranche“, so Peter Bremme, ver.di Verhandlungsführer in Hamburg. Das Ergebnis der Schlichtung:
Im Tarifkonflikt des nordrhein-westfälischen Wach- und Sicherheitsgewerbes hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine Schlichtung vorgeschlagen. „Das ist nach den fünf unfruchtbaren Gesprächen der geeignete Versuch, den 34.000 Beschäftigten endlich zu einer angemessenen Lohnerhöhung zu verhelfen“, sagte ver.di Verhandlungsführerin Andrea Becker.
In ihrer Verhandlung am 11. März einigten sich ver.di und der Arbeitgeberverband BDSW auf ein Tarifergebnis, über dessen Annahme in einer Mitgliederbefragung entschieden wird. Mit einem deutlichen Votum von 75 Prozent haben sich nun die Hamburger in der Mitgliederbefragung für eine Schlichtung im Tarifkonflikt ausgesprochen.
"Mit Flug-Chaos gegen Mini-Lohn" unter diesem Titel berichtete der Bonner General-Anzeiger am 15.03.2013 anlässlich der Streiks an Flughäfen in NRW. Die Zeitung greift den Arbeitsalltag eines Düsseldorfer Kollegen auf, der aus Angst vor Kündigung nicht genannt werden will. In dem Artikel heißt es: